FPnews 12/2011
Die De-Mail auf einen Blick - Kosten, Vorteile, Zielgruppen – die wichtigsten Informationen.

Was ist eine De-Mail? Wer braucht sie? Was wird sie kosten? Auf einer Presseveranstaltung, zu der FP im November nach München geladen hatte, diskutierten Experten Fragen zum vollelektronischen Brief. FP hat die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.
Was ist die De-Mail und ab wann ist sie verfügbar?
Die De-Mail ist eine verbindliche, vertrauliche und rechtswirksame Form des vollelektronischen Briefversands. Die ersten De-Mails können verschickt werden, wenn die Akkreditierung der Provider durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik abgeschlossen ist – FP rechnet damit im ersten Quartal 2012.
Für wen ist die De-Mail interessant – und warum?
Besonders interessant ist die De-Mail für Behörden und Unternehmen: Sie bringt die gleiche Funktionalität und Rechtssicherheit wie ein Brief mit sich, ist dabei aber schneller beim Empfänger und günstiger, was Material- und Portokosten angeht.
Was wird eine De-Mail kosten?
„Letztlich müssen wir mit dem Preis für eine De-Mail in etwa bei der Hälfte des Briefportos landen. Ansonsten ist der elektronische Versandweg uninteressant“. Das erklärte Axel Janhoff, Vorstand der FP-Tochter Mentana-Claimsoft, auf der Presseveranstaltung. Genaue Kosten kann FP aber erst zum Start der Technologie bekanntgeben: „Entscheidend für die Preisfindung ist zurzeit noch, welche Kosten die Provider untereinander für die Zustellung einer De-Mail aushandeln“, so Janhoff weiter.