FPnews 03/2011
FP-Tipp: Was war nochmal an Ostern?

Die freien Tage in der Osterzeit nimmt man als Arbeitnehmer gerne mit – aber was genau hat es mit dem Osterfest noch einmal auf sich? Zum Mitreden im Büro – hier die wichtigsten Stationen im Überblick:
1. Fastenzeit/Passionszeit: Sie beginnt sieben Wochen vor dem Osterfest und soll an ein vierzig Tage langes Fasten Jesu Christi erinnern, mit dem er sich auf sein öffentliches Wirken vorbereitet haben soll. Früher streng reglementiert, verzichten die Menschen während dieser Zeit heute meistens auf individuell ausgewählte Annehmlichkeiten – Süßigkeiten, Zigaretten, Alkohol. Beginn der Fastenzeit ist Aschermittwoch.
2. Palmsonntag: Der letzte Sonntag der Fastenzeit und gleichzeitig der Sonntag vor Ostern. Der Feiertag dient dem Gedenken des feierlichen Einzugs Jesu Christi in Jerusalem. Das Volk bejubelte ihn damals und streute Zweige von Palmen, die als heilige Bäume galten.
3. Gründonnerstag: Am Donnerstag vor Ostern gedenken die christlichen Kirchen des letzten Abendmahls Jesu, das er am Abend vor seiner Kreuzigung mit den zwölf Aposteln eingenommen haben soll.
4. Karfreitag: Der Tag, als Jesus am Kreuz starb. Die Vorsilbe „Kar-…“ stammt vom althochdeutschen „kara“ ab, was soviel wie „Trauer“, „Kummer“ oder „Klage“ bedeutet.
5. Ostersonntag: An diesem Tag feiert das Christentum die Auferstehung Jesu Christi. Das Fest fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Der Ostersonntag bildet gleichzeitig den Auftakt für die österliche Freudenzeit, die bis Pfingsten dauert.