FPnews 09/2010
FP-Tipp: So surfen Sie sicher

Ob das nächtliche Trinkgelage des eigenen Bankberaters oder die zusammengewachsenen Fußzehen der Geschäftspartnerin: Das Internet hält viele Informationen bereit - besonders in sozialen Netzwerken finden sich viele persönliche Angaben. Doch Achtung: Privates und Berufliches lässt sich gerade in Zeiten von Internet-Suchmaschinen nur schwer trennen. Damit Sie kein Opfer des sogenannten Social Web werden, liefert Ihnen FP fünf wichtige Ratschläge zum richtigen Verhalten im Internet:
- 1. Sie sind ein ausgeflippter Abenteurer? Vermeiden Sie, diese Information in Business-Netzwerken zu verbreiten.
- 2. Nutzen Sie für Ihre Profile die angebotenen Einstellungen zur Wahrung der Privatsphäre. Dabei gilt: Lieber etwas mehr Privatsphäre wahren als etwas weniger.
- 3. Googeln Sie sich regelmäßig selbst und entfernen gegebenenfalls unliebsame Verlinkungen zu Fotos von der Party am letzten Wochenende.
- 4. Achtung Alibi: Wenn Sie sich auf der Arbeit krank melden, schreiben Sie keine Foreneinträge über Ihren wunderbaren Kurztrip nach Stockholm. Und gehen Sie immer davon aus, dass Ihr Chef Ihre Postings lesen kann.
- 5. Die goldene Regel: Internet ist wie Autofahren. Setzen Sie sich nur ans Steuer, wenn Sie nüchtern sind und die Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen können.
Vorsicht ist also allemal angesagt im sozialen Netz. Wirklich gefährlich wird es aber nur dann, wenn die falschen Leute mitlesen. Sorgen Sie entweder dafür, dass die Privatsphäre angemessen geschützt ist oder üben Sie sich in Zurückhaltung. Auch die eigenen Freunde sollten Sie darauf hinweisen, dass nicht jedes Foto ins World Wide Web gehört. Denn Informationen, die erstmal im Netz sind, bekommen Sie nur schwer wieder raus.